Wiederverwendbare Druckmatte für Deine Print-at-Home-Projekte

In meinem letzten Blogpost habe ich Dir meine DIY Druckmatte vorgestellt. Sie ist super, da sie aus Papier ist und besonders für größere Druckträger geeignet ist. Doch was nun, wenn man kleine Stücke hat, die man bedrucken möchte? Also z. B. Materialreste? Außerdem gibt das Papier nach einer Zeit nach. Daher habe ich mir noch eine weitere Variante einfallen lassen: eine wiederverwendbare Druckmatte.

Eine wiederverwendbare Druckmatte benutze ich zusätzlich zur Papiervariante. Das Prinzip, was ich verwende, ist recht ähnlich wie bei einer Plottermaschine. Für eine Plottermaschine benötigst Du für die meisten Kreativprojekte eine Schneidematte. Für den Drucker habe ich mir das gleiche ausgedacht.

Dazu habe ich eine Vorlage erstellt, die es mir erlaubt, viele verschiedene, kleinere Materialien zu bedrucken. Besonders welche, die normal nicht zu bedrucken sind und kleiner als A4-Größe haben. Gerade perfekt für Materialreste. Wie ich das mache, zeige ich Dir in diesem Beitrag.

Anleitung für eine eigene wiederverwendbare Druckmatte

Materialien, die Du dazu brauchst: A4-Laminierfolie, Laminiergerät, A4-Druckerpapier, Kreppband, Sprühkleber und

meine Vorlagen Download hier:

How-to-Do

  1. Druckvorlage für Druckmatte “randlos” ausdrucken.
  1. Während des Drucks das Laminiergerät anheizen und Folien zurecht legen.
  1. Die Vorlagen wie gewohnt laminieren.
  1. Dann alle Stellen mit Kreppband schützen, die nicht mit Kleber bedeckt sein sollen. Dies bildet dann einen klebefreien Rahmen.
  1. In der Mitte also frei lassen, die als Träger nachher dienen soll.
  1. Danach mit Sprühkleber die Folie tüchtig besprühen und mind. 20 Min. trocknen lassen.
  1. Je länger der Kleber trocknet, desto mehr legt sich der Staub drauf und die Klebestellen werden nicht permanent haltbar.
  1. Dann das Kreppband entfernen.
  1. Das Ergebnis sollte jetzt so aussehen. In der Trägermitte befindet sich der Sprühkleber und außen der Rand ist glatt und sauber.

Diese Vorlage ist perfekt abgestimmt auf Servietten der Größe 15 x 15 cm.

Eine Schicht einer weißen Serviette lösen und auf die Matte anbringen.

Mit der bevorzugten Computeranwendung ein Design erstellen und normal ausdrucken.

Nach dem Ausdruck kannst Du die altbewährte Serviettentechnik nach Belieben anwenden.

Tipps:

  • Achte darauf, dass der Druckträger, also die Serviette, ganz flach auf der Druckmatte aufliegt und nichts absteht. Zusätzlich kannst Du die Ränder mit Kreppband abdecken.
  • Wenn die Serviette sich zu stark mit der Druckmatte verbindet, so dass sie beim Abziehen reißt, dann versuche die Matte ein paar Male mit Kopierpapier zu bekleben und wieder abzunehmen, so dass die Klebekraft etwas abnimmt.
  • Alternativ kannst Du auch Seidenpapier verwenden. Das ist etwas reißfester und Du kannst dann mit der Decoupagetechnik weitermachen.
  • Wenn Dein Drucker die Matte nicht einziehen will, dann drücke ganz leicht die Folie dem Drucktransport entgegen. Nicht mit Gewalt! Nur ein sanft leichter Widerstand.
  • Ich liebe meinen Canon Drucker! Der ist perfekt dafür geeignet und schon so viele Jahre alt (unbezahlte Werbung).
  • Und keine Angst, der Drucker geht dabei nicht kaputt! Ich erinnere, dass auch Overheadfolien durch den Drucker gehen.

Auch hier ist nun Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt!

Bei Fragen oder Probleme, melde Dich gern bei mir!

Deine Sandra von Salakreativ

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